Kurz nach dem wir aufgebrochen sind, kamen wir in unsere erste Polizeikontrolle in Costa Rica und Hauke hatte ein mulmiges Gefühl, da er nur den Führerschein der Cook Insel hatte. Der Polizist nahm sich diesen, schaute drauf und fragte, ob der Englisch sei. Nein – der kommt von den Cook Inseln! Der Polizist fragte noch einmal, ob der aus England sei und Hauke sagte noch einmal, dass dieser von den Cook Inseln sei. Daraufhin gab es nur einen verwirrten Blick und ein „Buenas Dias!“ und wir durften weiterfahren 
Drei Stunden später kamen wir dann an unserem Zielort an, jedoch war unser Ziel verschwunden. Laut Navigationssystem sollte sich auf der rechten Seite unser Hotel befinden, allerdings stand dort nur ein großer Metallkasten… Auch die benachbarten Grundstücke sahen nicht aus wie das Hotel, das wir suchten. Also suchten wir uns ein neues aus dem Reiseführer aus und weiter ging es. Unser neu auserkorenes Ziel sollte 15 Kilometer Holperpiste weiter sein und dieses gab es dann auch wirklich. Laut Beschreibung des Reiseführers sollte hier alles aus Bambus sein, da der Besitzer ein Faible für dieses Material hätte. Dem war dann auch so und da man Scheiben nicht aus Bambus herstellen kann, wurde direkt darauf verzichtet. Ebenso gab es keine richtigen Wände, so dass wir im Endeffekt eine offene Hütte mit Bett hatten. Das Toilettenhäuschen stand einige Meter weiter im Dschungel, da der Besitzer so Naturbewusst gebaut hat, dass alle Bäume noch stehen und man somit um alles herumlaufen muss.
Auf den ersten Eindruck fanden wir es schick, da es etwas total anderes war. Außerdem flogen die Aras auf dem Grundstück umher, man hörte die Wellen rauschen und der Mitarbeiter machte auch einen sehr netten Eindruck. Also quartierten wir uns ein.
Als es dann dunkel wurde, stellten wir fest, dass es keine Lampen gibt. Lediglich im Haupthaus sind 3 kleine Lampen vorhanden, damit man unbeschwert dort lesen kann. Die Wege jedoch waren unbeleuchtet, so dass man immer eine Taschenlampe bei sich haben musste. Schließlich waren wir im Urwald, so dass kaum ein Lichtstrahl durch die Blätterdecke fiel. Beim Abendessen wurden wir dann aufgeklärt, dass man den Gästen zwar immer sagt, sie sollen eine Taschenlampe wegen der Skorpione, Schlangen und Co. dabei haben, um diese frühzeitig sehen zu können, es aber völlig unnütz sei. Schließlich wäre das Schicksal und man kann mit einer Taschenlampe nix gegen dagegen tun. Außerdem lernten wir viel unnützes Zeug über Yoga, da das quasi das einzige Thema am Tisch war für das ganze Abendessen… Die Krönung war jedoch, dass uns auch beiläufig mitgeteilt wurde, dass auf dem Gelände zwei Boa Constrictor leben. AHHH! Und da geh mal nachts auf die Toilette, die komplett offen ist und 3m weiter mitten im Wald steht und deine einzige Waffe ist eine funzelige Taschenlampe, die eh nix ausrichten kann. Prima
Abends dann im Bett stellten wir fest, dass die Matratze sehr unbequem war, was zur Folge hatte, dass Ellen nachts zwischendurch mal im Bett saß, weil ihr Rücken und Hüfte weh taten…
Als dann die Sonne um 5:30 aufging, haben wir direkt beschlossen, gleichzeitig mit ihr in den Tag zu starten. Etwas verschlafen sind wir dann aufgestanden und haben einen kleinen Gang am Strand gemacht. Nach dem Frühstück wurde dann direkt ausgechecked und wir zogen unsere Fahrt zum anderen Ende der Halbinsel um einen Tag vor.
Laut Reiseführer ist diese Strecke anstrengend und langwierig, die Seite unseres Hotels empfiehlt nur bei Trockenheit zu fahren und der Hoteleigentümer ging davon aus, dass wir per Boot anreisen. Wir entschieden uns jedoch, komplett per Auto zu fahren und die ersten 75% der Strecke waren recht angenehm. Dann stießen wir auf große Steinbrocken, tiefe Pfützen und Flüsse. Bei einem haben wir dann auch erst einmal schauen müssen, wo wir lang fahren könnten. Kurz nach dem wir aufgebrochen sind, kamen wir in unsere erste Polizeikontrolle in Costa Rica und Hauke hatte ein mulmiges Gefühl, da er nur den Führerschein der Cook Insel hatte. Der Polizist nahm sich diesen, schaute drauf und fragte, ob der Englisch sei. Nein – der kommt von den Cook Inseln! Der Polizist fragte noch einmal, ob der aus England sei und Hauke sagte noch einmal, dass dieser von den Cook Inseln sei. Daraufhin gab es nur einen verwirrten Blick und ein „Buenas Dias!“ und wir durften weiterfahren XXX
Drei Stunden später kamen wir dann an unserem Zielort an, jedoch war unser Ziel verschwunden. Laut Navigationssystem sollte sich auf der rechten Seite unser Hotel befinden, allerdings stand dort nur ein großer Metallkasten… Auch die benachbarten Grundstücke sahen nicht aus wie das Hotel, das wir suchten. Also suchten wir uns ein neues aus dem Reiseführer aus und weiter ging es. Unser neu auserkorenes Ziel sollte 15 Kilometer Holperpiste weiter sein und dieses gab es dann auch wirklich. Laut Beschreibung des Reiseführers sollte hier alles aus Bambus sein, da der Besitzer ein Faible für dieses Material hätte. Dem war dann auch so und da man Scheiben nicht aus Bambus herstellen kann, wurde direkt darauf verzichtet. Ebenso gab es keine richtigen Wände, so dass wir im Endeffekt eine offene Hütte mit Bett hatten. Das Toilettenhäuschen stand einige Meter weiter im Dschungel, da der Besitzer so Naturbewusst gebaut hat, dass alle Bäume noch stehen und man somit um alles herumlaufen muss.
Auf den ersten Eindruck fanden wir es schick, da es etwas total anderes war. Außerdem flogen die Aras auf dem Grundstück umher, man hörte die Wellen rauschen und der Mitarbeiter machte auch einen sehr netten Eindruck. Also quartierten wir uns ein.
Als es dann dunkel wurde, stellten wir fest, dass es keine Lampen gibt. Lediglich im Haupthaus sind 3 kleine Lampen vorhanden, damit man unbeschwert dort lesen kann. Die Wege jedoch waren unbeleuchtet, so dass man immer eine Taschenlampe bei sich haben musste. Schließlich waren wir im Urwald, so dass kaum ein Lichtstrahl durch die Blätterdecke fiel. Beim Abendessen wurden wir dann aufgeklärt, dass man den Gästen zwar immer sagt, sie sollen eine Taschenlampe wegen der Skorpione, Schlangen und Co. dabei haben, um diese frühzeitig sehen zu können, es aber völlig unnütz sei. Schließlich wäre das Schicksal und man kann mit einer Taschenlampe nix gegen dagegen tun. Außerdem lernten wir viel unnützes Zeug über Yoga, da das quasi das einzige Thema am Tisch war für das ganze Abendessen… Die Krönung war jedoch, dass uns auch beiläufig mitgeteilt wurde, dass auf dem Gelände zwei Boa Constrictor leben. AHHH! Und da geh mal nachts auf die Toilette, die komplett offen ist und 3m weiter mitten im Wald steht und deine einzige Waffe ist eine funzelige Taschenlampe, die eh nix ausrichten kann. Prima
Abends dann im Bett stellten wir fest, dass die Matratze sehr unbequem war, was zur Folge hatte, dass Ellen nachts zwischendurch mal im Bett saß, weil ihr Rücken und Hüfte weh taten…
Als dann die Sonne um 5:30 aufging, haben wir direkt beschlossen, gleichzeitig mit ihr in den Tag zu starten. Etwas verschlafen sind wir dann aufgestanden und haben einen kleinen Gang am Strand gemacht. Nach dem Frühstück wurde dann direkt ausgechecked und wir zogen unsere Fahrt zum anderen Ende der Halbinsel um einen Tag vor.
Laut Reiseführer ist diese Strecke anstrengend und langwierig, die Seite unseres Hotels empfiehlt nur bei Trockenheit zu fahren und der Hoteleigentümer ging davon aus, dass wir per Boot anreisen. Wir entschieden uns jedoch, komplett per Auto zu fahren und die ersten 75% der Strecke waren recht angenehm. Dann stießen wir auf große Steinbrocken, tiefe Pfützen und Flüsse. Bei einem haben wir dann auch erst einmal schauen müssen, wo wir lang fahren könnten. Aber irgendwann war auch diese Strecke vollbracht und wir kamen in einem schönen Hotel an, bei dem es erst einmal Kaffee und Kuchen gab.
Am nächsten Morgen brüllten draußen die Affen pünktlich um halb 6 und wir standen auf, nahmen unser Frühstück zu uns und es ging zusammen mit zwei Deutschen zu einem “Abenteuer-Trip” durch den Dschungel. Ein Einheimischer holte uns ab und per Pferd liefen wir etwa eine Stunde immer tiefer in den Regenwald, bis wir irgendwann an seinem Haus ankamen. Hier gab es kurz einen Kaffee und schon stiefelten wir los um den Primärwald zu erkunden. Erst auf einem großen Weg, dann auf einem etwas kleineren. Daraufhin erzählte er uns, dass links und rechts von uns im Wald viele Schlangen seien, man aber auf dem Weg sicher sei. Wir würden jetzt aber nicht über den Weg gehen, sondern quer Feld ein! SUPER!
Bevor wir überhaupt nachdenken konnten, ob wir mit wollen oder nicht, war er kaum noch zu sehen und wir rannten hinterher. Der Pfad war nach etwa 100 Metern nicht mehr zu erkennen und wir mussten allerlei Gestrüpp beiseite drücken, um noch voran zu kommen. Als dann Affen zu hören waren, wollte uns unser Guide diese natürlich zeigen und legte noch mal einen Zahn zu, so dass wir kaum noch hinterher kamen. Völlig durchgeschwitzt konnten wir dann einen Affen durch die Bäume huschen sehen – das war die Mühe absolut nicht wert.
Aber unser Führer brabbelte immer nur Aventura! Aventura! vor sich her, übersetzt heißt das Abenteuer.
Wir hingegen waren alle am fluchen und wollten keinen Schritt weitermachen. Jetzt sollte es aber zur Abwechselung mal wieder über einen Pfad gehen, an dessen Ende uns ein wunderschöner Naturpool in einem Fluss erwarten würde. Nach 100 Metern steil bergab und viel Rutscherei versicherte uns der Guide, dass der Weg zurück einfacher sei. Wir hofften, er hätte Recht, auch wenn wir es uns noch nicht so ganz vorstellen konnten warum der Aufstieg einfacher werden sollte. Nach weiteren 500 Metern bergab kamen wir dann endlich am Ziel an und freuten uns auf ein erfrischendes Bad. Der Naturpool sah jedoch alles andere als einladend aus. Den Grund vom braunen Tümpel konnte man nicht erkennen, jedoch sah man, dass eine starke Strömung herrschte. Die Männer trauten sich hinein, die Frauen blieben draußen. War wahrscheinlich auch besser so, denn erfrischend war das ganze nicht. Alle waren nach dem Bad außer Atem, weil man so stark gegen die Strömung ankämpfen musste.
Abtrocknen musste man sich übrigens nicht, da man sowieso wieder durch geschwitzten, nassen Klamotten anzieht. Also rein in die Sachen und es ging wieder los, dieses mal bergauf. Wir dachten, wir würden einen anderen, einfacheren, Weg zurückgehen, aber Pustekuchen, es ging den gleichen Weg wieder bergauf – im Affenzahn. Das war so wahnsinnig anstrengend! Hinzu kam, dass keine angenehmen Temperaturen herrschten, sondern wir bei etwa 30-35° im schwülen Urwald umherrannten. DAS brauchen wir nicht noch mal!
Aber wir nahmen es mit Humor und nach 3 Stunden hatte das ganze auch ein Ende und wir waren wieder beim Guide zu Hause, wo seine Frau für uns kochte. Zu Essen gab es allerlei, was man in Costa Rica nicht essen sollte, wegen der Bakterien und Co.:
Spiegeleier, dessen Eigelb noch roh war,
Nudelsalat mit ordentlich Mayonnaise und
dazu gereicht wurde Wasser mit Zitrone drin.
Überlebt haben wir es aber alle 
Der Rückweg passte dann zum Rest des ganzen Tages, denn es regnete in Strömen, aber unsere Pferde trugen uns tapfer bis kurz vors Ziel. Irgendwann ging es für die Tiere nicht mehr weiter, denn das vormittags noch ruhige Flüsschen hatte sich in einen reißenden Strom entwickelt, dass die Pferde nicht mehr durchkommen würden. Also durften wir zu Fuß über eine klapprige Brücke gehen und den verbleibenden Kilometer zurücklaufen. Bergauf versteht sich natürlich!
Im Hotel gab es dann erst einmal ein vernünftiges Bier und abends fielen die Augen schon sehr früh wieder zu!
Allerdings gingen wir mit einem etwas mulmigen Gefühl ins Bett, da wir nicht genau wussten, wie am nächsten Morgen das Wetter aussehen würde. Denn wir wollten eigentlich die Halbinsel verlassen und weiterziehen, hatten aber etwas Angst, dass die Flüsse alle so anschwellen würden und keiner mehr mit dem Auto passierbar wäre. Wir hatten aber Glück, das Wetter besserte sich über Nacht und wir konnten die Halbinsel auf dem Landweg verlassen.
Unser Weg führte uns ein wenig unplanmäßig nach Jaco, einem wenig einladenden Touristenort, in dessen Nähe uns allerdings ein tolles Hotel empfohlen wurde. Uns gefiel es schließlich so gut, dass wir zweimal verlängerten und uns einfach am Pool entspannten. Das musste einfach mal seien! Ganz in der Nähe haben wir dann auch einen Baum am Strand entdeckt, in dem etwa 40 rote Aras rumkrakelten. Das war wirklich eindrucksvoll, denn sonst sieht man sie maximal zu viert!
Unsere restlichen Tage in Costa Rica verbrachten wir zum Teil in San Jose und machten hier zwei Tagesausflüge: Einen Tag waren wir Wildwasser-Raften, was sehr nass, spaßig und am Ende leider auch recht schmerzhaft war und den anderen Tag fuhren wir noch vor dem Morgengrauen in die Berge, um Quetzale zu beobachten. Das sind sehr, sehr schöne Vögel, die recht scheu sind und man selten zu Gesicht bekommt. Des Weiteren waren wir für 2-3 Tage an der Karibikküste mit zwei schweizer Mädels, die wir in unserer Sprachschule in Tamarindo kennen gelernt hatten. Wir stiefelten mit den beiden durch einen Nationalpark und konnten Tukane, Affen und einen Waschbären sehen, den Hauke mal wieder streicheln musste
Unseren vorletzten Tag verbrachten wir auf einer relativ einsamen Insel und auf dem Boot von Haukes Cousins. Das war wunderbar entspannend und ein toller Abschluss für unseren Aufenthalt in Costa Rica! Wir möchten uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei Hajo und Fabiola für ihre tolle Gastfreundschaft und Hilfe bei allen Dingen bedanken!